Willkommen bei der Initiative "Willkommen in Gransee"

Die Initiative "Willkommen in Gransee" entstand im Januar 2014, um das bürgerschaftliche Engagement für Asylbewerber in Gransee zu bündeln. Mit dem ersten Zuzug von Flüchtlingen in die Stadt sorgte unsere Initiative für sprachliche und praktische Unterstützung im Alltag. Durch Film- und Theateraufführungen sowie ein Seminar konnte das Wissen über die Situation von Flüchtlingen erweitert werden. Inzwischen ist die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Gransee bezogen und die Initiative hat von der Stadt ein Gebäude für ihre Aktivitäten zur Verfügung gestellt bekommen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich auf unserer Internetseite zu informieren, mit uns Kontakt aufzunehmen und bei uns mitzumachen.

Für die Willkommensinitiative stimmen beim Deutschen Engagementpreis 2016

Rund 600 Ausrichter von Preisen für freiwilliges Engagement konnten ihre Preisträgerinnen und Preisträger aus dem Jahr 2015 ins Rennen um den Deutschen Engagementpreis 2016 schicken. Als Preisträger des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge – in ländlichen Räumen willkommen!" ist auch die Initiative "Willkommen in Gransee" nominiert. Eine Expertenjury wählte 5  Bewerbungen aus. Alle anderen Wettbewerbsteilnehmenden haben nun die Chance auf den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis.
Helfen Sie mit und stimmen Sie noch bis zum 31.10.2016 für die Willkommensinitiative Gransee! Hier klicken zur Abstimmung

 

Die Willkommensinitiative setzt sich für eine objektive Prüfung der Asylanträge ein

Mit der ehrenamtlichen Arbeit will die Willkommensinitiative helfen, den Boden für die Integration von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflüchtet sind, zu bereiten. Enttäuschend ist es, dass seit Juni dieses Jahres mehrere schon besonders gut integrierte Familien und Einzelpersonen Ablehnungsbescheide ihrer Asylanträge vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erhalten haben, mit der Auflage Deutschland innerhalb weniger Tage zu verlassen. Dies betrifft aktuell Asylbewerber aus Pakistan und Afghanistan. Es entsteht der Eindruck, dass bei diesen Asylanträgen versucht wird, eine Begründung für die Ablehnung des Antrags zu finden, und dass eine die Fluchtgründe würdigende Beurteilung der Einzelfälle, bei denen es zu Verfolgungen durch religiöse Extremisten, Tötungen von Familienangehörigen und schweren körperlichen Misshandlungen kam, dahinter zurücktritt. Deshalb hat sich die Willkommensinitiative Gransee nun mit einem Brief an den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke gewandt. Am 6. Oktober 2016 erschien außerdem ein Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung über die Situation einer pakistanischen Flüchtlingsfamilie, die seit eineinhalb Jahren in Gransee lebt, gut integriert ist und nun eine konkrete Ausreiseauforderung bekommen hat.

 

Integration von Flüchtlingen in eine brandenburgische Kleinstadt – geht das?

In der Herbstausgabe 2016 der Zeitschrift KommunalPraxis erschien ein Artikel von Ines Richter, in dem sie über die Arbeit und Erfahrungen der Willkommeninitiative Gransee berichtet. Weiterlesen...

 

Besuch des rbb-Fernsehens


Foto: S. Blumberg, Märkische Allgemeine Zeitung

Viele Menschen engagierten sich zu Beginn der Flüchtlingskrise ehrenamtlich, um erste Hilfestellungen zu leisten. Wie aber sieht es heute aus, wenn es um die Integration der Migranten geht? Die rbb-Journalistin Stefanie Teisler ging der Frage nach und hörte sich bei der Willkommensinitiative Gransee um. Am Freitag, 26. August, wurde der Beitrag in der Sendung «Brandenburg aktuell» ausgestrahlt. Beitrag anschauen