Willkommen bei der Initiative "Willkommen in Gransee"

Die Initiative "Willkommen in Gransee" entstand im Januar 2014, um das bürgerschaftliche Engagement für Asylbewerber in Gransee zu bündeln. Mit dem ersten Zuzug von Flüchtlingen in die Stadt sorgte unsere Initiative für sprachliche und praktische Unterstützung im Alltag. Durch Film- und Theateraufführungen sowie ein Seminar konnte das Wissen über die Situation von Flüchtlingen erweitert werden. Inzwischen ist die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Gransee bezogen und die Initiative hat von der Stadt ein Gebäude für ihre Aktivitäten zur Verfügung gestellt bekommen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich auf unserer Internetseite zu informieren, mit uns Kontakt aufzunehmen und bei uns mitzumachen.

Drei tolle Tage

Die Initiative Willkommen in Gransee möchte allen herzlich danken, die am Wochenende im HOSPITALGLOBAL, dem Begegnungshaus für Asylbewerber, Flüchtlinge und Granseer in der Ruppiner Straße so tatkräftig mitgeholfen haben. Wir waren überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft. Am Freitag und am Sonnabend waren über 50 Helfer im Einsatz und auch am Sonntag kamen viele Leute zum Anpacken. Wir danken allen Granseern, die zum Teil mit der ganzen Familie kamen, allen Vertretern aus den Ortsteilen und anderen Orten aus dem Nordkreis und darüber hinaus. Wir danken den 10 Afrikanern aus dem Asylbewerberheim, den vielen Kindern und Jugendlichen, die so fleißig mitgeholfen haben, wir danken der Stadtverwaltung für ihre Unterstützung und wir danken den Firmen und Einzelnen, die leckeren Kuchen, ein Nudelgericht und andere Köstlichkeiten für die Stärkung in den Arbeitspausen beigesteuert haben. Es war ein schönes, aber auch anstrengendes und staubiges Wochenende. Die Stimmung war so gut, wie das sonnige Wetter. Wir haben viel geschafft. Das Haus ist jetzt fürs Malern vorbereitet. Es war ein erstes schönes Miteinander von Leuten aus Gransee und Umgebung und Menschen aus dem Wohnheim. Dieser Einsatz hat uns viel Mut und Lust gemacht, auf alles Weitere, was wir in diesem Haus vorhaben.

Für die Initiative

Klaus Pölitz, Wolfgang Grassl, Ines Richter

 

Aufruf zur Mithilfe

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer für das „Haus Ruppiner 8“!

Wir brauchen dringend Eure Hilfe.

Zur möglichst baldigen Nutzung als Haus der Begegnungen für Asylsuchende, Flüchtlinge und die Bürgerinnen und Bürgern der Granseer Region muss das Haus hergerichtet werden. Es sind zunächst Säuberungs-und Abrissarbeiten notwendig, um die Räume anschließend zu renovieren, damit sich Gäste und Einheimische darin wohlfühlen können.

Besondere Fachkenntnisse sind dafür nicht notwendig. Es müssen erst einmal alte Tapeten entfernt und allgemeine Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Weiterhin sind die Geländer an den Eingängen zu streichen.

Mitzubringen wären je nach Arbeitsgebiet lediglich Spachtel, Eimer, evtl. Besen und Kehrblech sowie Wischtücher und Reinigungsmittel.

Sprecht mit Nachbarn, Freunden und Bekannten, ob sie auch mithelfen möchten.

Wir treffen uns dann am 10.04. von 14 bis 19 Uhr, am 11.04. von 10 bis 18 Uhr sowie am 12.04.2015 von 10 bis 14 Uhr in der Ruppiner Straße 8 in Gransee.

Weitere Informationen und Fotos vom Haus sind hier.

Anmeldungen zum Arbeitseinsatz und Rückfragen bitte an die Mailadresse

Telefonische Kontaktmöglichkeit: Klaus Pölitz, Tel. 03306-2561

PS: Wer etwas fürs leibliche Wohl besteuern möchte kann das auch gerne tun.

 

Bericht über die Veranstaltung am 26. März 2015

Zum 26. März 2015 lud die Initiative Willkommen in Gransee in das Granseer Heimatmuseum. Es kamen 40 Interessierte. Vorgestellt wurden nach der Begrüßung durch Uwe Mietrasch die Aktivitäten der Arbeitsgruppe "Praktische Unterstützung", die vor allem die Patenschaften umfassen, durch Ines Richter. Über die Fahrradwerkstatt berichtete Klaus Pölitz unter anderem, dass einige Fahrräder bereits stolze Nutzer fanden und dass es am 9. Mai einen Fahrrad-Reparaturtag geben wird. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurde die neue Internetseite und der Newsletter von Markus Hoffmann vorgestellt. Für die Arbeitsgruppe Sprachen stellte Rose Berger den regelmäßigen Sprachunterricht und die Übersetzungsaktivitäten vor. Pfarrer Mathias Wolf stellte die Spendenmöglichkeit über das Konto der evangelischen Kirche und die bisherigen Förderzuschüsse für Projekte der Initiative vor. Ines Richter ergänzte bisher nicht genannte Aktivitäten der Initiative und wies darauf hin, dass am kommenden Montag die ersten Asylbewerber in die Granseer Flüchtlingsunterkunft ziehen werden, unter anderem aus Serbien, Albanien, Pakistan und Kenia.

Dann stellten sich die beiden Beraterinnen für das Asylverfahren, Anne Fischer und Kirstin Neumann vor und kündigten an, dass ab dem 15. April alle 2 Wochen mittwochs eine Beratung für Asylbewerber in den Räumen der Superintendantur von 11 bis 13 Uhr stattfinden wird.

Uwe Mietrasch, ergänzt durch Klaus Pölitz, stellte nun das Haus vor, dessen Bezeichnung derzeit von "Ruppiner 8" über "Unser Haus" und "Begenungshaus" bis hin zu "Hospitalglobal" variiert. Zum ersten Arbeitseinsatz vom 10. bis 12. April wurde geladen und auch erste Nutzungsideen für das Haus wurden vorgestellt. Der Maler Markus Beer möchte regelmäßig mittwochs einen Malnachmittag anbieten und ein syrisch-englisches Künstlerpaar nahm die Gelegenheit wahr, ihre geplantes Kunstprojekt vorzustellen.

Während des weiteren Austausches wies Manfred Richter vom Amt Gransee darauf hin, dass die Besichtigung der Asylbewerberunterkunft am Karl-Marx-Platz am Freitag, dem 27. 3. von 15 bis 17 Uhr für alle Interessierte möglich ist, auch ohne Anmeldung.

Bericht von Markus Hoffmann

Einladung zur Informationsveranstaltung am 26. März 2015 um 19 Uhr

Das Flüchtlingswohnheim am Karl-Marx-Platz wird ab Ende März bezogen. Mitglieder der Willkommensinitiative möchten am 26. März im Heimatmuseum Gransee berichten, was sie bisher gemacht haben und was sie in der nächsten Zeit vorhaben, um den Menschen aus verschiedenen Ländern, die bisher nach Gransee gekommen sind und denen, die jetzt kommen werden, Unterstützung anzubieten. Flüchtlinge, die bereits jetzt in Wohnungen in Gransee bezogen haben, unterstützt die Initiative mit Patenschaften und Sprachunterricht. Das soll mit dem Bezug des Flüchtlingswohnheims ausgebaut werden.

Ein wichtiges Thema wird das Haus in der Ruppiner Straße 8 sein, das die Stadt der Initiative zur Nutzung übergibt. Überlegt werden soll auch, wie die neuen Nachbarn in die Aktivitäten von in Gransee ansässigen Vereinen, zum Beispiel den Sportvereinen, einbezogen werden können. Auch Pläne für das geplante Willkommensfest am 25. April werden am Donnerstag im Heimatmuseum auf der Tagesordnung stehen. Die Mitglieder der Initiative hoffen auf eine rege Teilnahme und auf viele Menschen , die sich an den Vorhaben aktiv beteiligen wollen.